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Lebenslauf Theodor Schindlers

01.04.1870
geboren im Gasthaus „Hirsch“ in Malsch

1889–91
Zeichenlehrerausbildung an der Kunstgewerbeschule Karlsruhe

1891–95
Kunststudium an der Großherzoglichen Akademie der Künste in Karlsruhe

1895
Private Malschule in München bei Professor Fehr und Professor Schmid-Reutte

1901
Zeichenlehrer in Heidelberg, 1902 - 1913 in Mannheim

ab 1905
Graphiken mit Motiven aus Malsch und Mannheim

1910–12
Teilnahme an Kunstausstellungen von nationaler Bedeutung in Bremen, Barmen und Köln. Werke in der Kunstgalerie Cassier in Berlin.

1913
Berufung nach Weimar an die Großherzoglich Sächsische Kunstschule

1914
Rückkehr in den Schuldienst nach Mannheim, wo er mit Ehefrau Mathilde, geb. Göller (1877 – 1944) und der einzigen Tochter Klara (1906 – 1989) am Rheindamm wohnte.

1918–32
Teilnahme an den Ausstellungen der „Mannheimer Künstlergruppe“. Werke in der Mannheimer Galerie „Das Kunsthaus“ des später nach New York emigrierten Sammlers Helmut Tannenbaum. Viele seiner Werke wurden von der Kunsthalle und von der Stadt Mannheim erworben.

1932
Bau des Wohnhauses nach Plänen des Karlsruher Architekten Ch. Günthner und Umzug nach Malsch

1933
Schindler gehörte neben Hubbuch zu den Künstlern, die bei einer von den Nationalsozialisten veranstalteten Ausstellung in Karlsruhe angeprangert wurden.

1936–45
lokaler Künstler in Malsch, Auftragsarbeiten

1945–50
Schindler lebt mit Tochter Klara und Schwiegersohn Werner Koch, die beide bei Karl Hubbuch an der Kunstakademie Karlsruhe studiert hatten, in seinem Wohnhaus in Malsch.

1950
stirbt Theodor Schindler in seinem achtzigsten Lebensjahr.

Selbstbildnis, Theodor Schindler, 1913

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