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Syrien
Damaskus, Aleppo und Palmyra

Syrien ist geprägt von außergewöhnlicher religiöser und ethnischer Vielfalt. Ob sunnitische oder schiitische Muslime, ob Arabisch, Aramäisch, Armenisch sprechende orthodoxe oder mit Rom unierte katholische Christen, ob westlich gekleidet oder traditionell – in den Städten leben sie miteinander. Die Jahrtausende alte gegenseitige Befruchtung von Ost und West ist noch immer sichtbar und spürbar. Beeindruckend sind, trotz aller Turbulenzen im Vorderen Orient, Toleranz und Aufgeschlossenheit der Menschen gerade auch gegenüber Fremden. In Syrien wird die Geschichte mit jedem Schritt gegenwärtig, überall entdeckt man die Spuren vergangener Kulturen: Ruinen aus vor- und frühchristlicher Zeit, gewaltige Kreuzritter-Burgen, prachtvolle Moscheen, Medressen und Paläste aus arabisch-islamischer Zeit, Kunstschätze aus allen Epochen. Starke Kontraste kennzeichnen das Land: auf der einen Seite betriebsame orientalische Großstädte wie Damaskus oder Aleppo, auf der anderen das traditionelle Leben der Beduinenstämme in der Wüste.
Preise pro Person:
| Reisejahr | Doppelzimmer | EZ-Zuschlag |
|---|
| 2010 | 1.910 € | 250 € |
| 2011 | 2.090 € | 260 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
| Sa., 16. Okt. 2010 | - | Sa., 30. Okt. 2010 | Reise buchen |
| Sa., 16. Apr. 2011 | - | Sa., 30. Apr. 2011 | Reise buchen |
| Sa., 14. Mai. 2011 | - | Sa., 28. Mai. 2011 | Reise buchen |
| Sa., 11. Jun. 2011 | - | Sa., 25. Jun. 2011 | Reise buchen |
| Sa., 08. Okt. 2011 | - | Sa., 22. Okt. 2011 | Reise buchen |
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge ab/bis Frankfurt
- Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Transfers und sonstige Transporte
- Alle Fahrten mit dem Bus
- Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
- Halbpension
- Visum für Syrien
- Reiseleitung
- Eintrittsgelder
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
9 – 16 Personen
Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis. Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Hinweise
• Getränke, private Ausgaben und Trinkgelder sind nicht im Reisepreis inbegriffen
• Visum für Libanon ($ 18 / circa 13,00 €)
• Ausreisesteuer an der libanesisch-syrischen Grenze (500 Syrische Pfund / circa 8 €)
• Reisedokumente: Reisepass ist notwendig.
• Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Anreise
Linienflug ab Frankfurt nach Damaskus, Transfer zum Hotel. 3 Ü in Damaskus.
- 2. Tag
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Damaskus
Besuch des Nationalmuseums mit Funden aus Palmyra, Mari, Ugarit. Besichtigung des Tekkiye-Komplexes mit Moschee, Kerwanserei und Koranschule; anschließend Altstadt. Über den Haupt-Bazar Suq al-Hamediyeh zur Omayyaden-Moschee, im 8. Jh. auf dem Heiligen Bezirk des Jupiter-Tempels und der christlichen Täuferbasilika erbaut. Hier befindet sich das Grabmal von Saladin. Weiter über den Goldbazar zum Azem-Palast, heute Volkskundemuseum. Danach zur Hananias-Kapelle, die an die Wandlung des Saulus zu Paulus erinnert. Über das Osttor Bab al-scharqi verlassen wir die Altstadt; Paulusfenster am Bab Kaysan. Auffahrt auf den Hausberg Djebel Qassiyun mit Blick auf die Stadt.
- 3. Tag
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Hauran, Esraa, Bosra, Zainab-Moschee
Fahrt in die Vulkanlandschaft Hauran südlich von Damaskus; der schwarze Basaltstein wird bis heute zum Häuserbau verwendet. Halt in Esraa, wo die Georgskirche (5. Jh.) und die Eliaskirche (6. Jh.) zu den ältesten Zeugnissen der Christenheit gehören. Besichtigung von Bosra mit römischem Amphitheater, in dem heute noch beim Folklorefestival 15.000 Zuschauer Platz finden. In Damaskus Besuch der schiitischen Moschee der Saida Zainab, der Enkelin des Propheten Mohammed.
- 4. Tag
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Maalula, Deir Mar Musa
Fahrt nach Maalula im Qalamun-Gebirge, wo noch heute West-Aramäisch, die Sprache Jesu, gesprochen wird. Besuch des griechisch-orthodoxen Klosters der Hl. Thekla und des griechisch-katholischen Sergius-Klosters. Weiter nach Norden bis An Nabk; nach kurzer Wanderung erreichen wir das Kloster des Hl. Moses von Abessinien (Mar Musa). Hier engagiert sich Jesuiten-Pater Paolo, der mit in- und ausländischen Studenten die Fresken der Klosterkirche restaurierte und praktizierte Ökumene fördert. 2 Ü in der Nähe des Krak des Chevaliers.
- 5. Tag
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Georgskloster, Hama, Qasr Ibn Wardan, Apameia
Im Wadi Nasar, dem Tal der Christen, besuchen wir das griechisch-orthodoxe Georgskloster aus dem 6. Jh. und zwei Kapellen (13./16.Jh.) mit wertvollen Ikonen. Weiterfahrt nach Hama am Orontes, berühmt für seine hölzernen Wasserräder, die Norias. Ein Abstecher führt uns um Qasr Ibn Wardan, einem Wüstenschloss aus Justinians Zeiten, mit Palast, Kirche und Stallungen. An Dörfern mit Bienenkorbhäusern (Trulli) vorbei geht es zur Seleukidenstadt Apameia, die später von den Römern zur Militärbasis ausgebaut wurde.
- 6. Tag
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Krak des Chevaliers, Amrit, Tartus, Marqab, Lattakia
Besichtigung des Krak des Chevaliers, eine der besterhaltenen Kreuzritterburgen: von Kurden erbaut, vom Johanniterorden erobert, im 13. Jh. durch die Mameluken eingenommen. Weiter zur Ausgrabungsstätte des phönizischen Amrit: Quellheiligtum und Nekropole mit gut erhaltenen Spindelgräbern. Anschließend Rundgang durch die von den Phöniziern gegründete Stadt Tartus, die in frühchristlicher und Kreuzfahrer-Zeit Marien-Wallfahrtsort war. Aufstieg zur Kreuzritterburg Qala´at Marqab, eine der am schönsten gelegenen Burgen mit Blick auf das Mittelmeer; die am Fuß gelegene Stadt Banyas war unter Phöniziern, Griechen, Römern und Byzantinern strategisch wichtig. Am Nachmittag erreichen wir Lattakia, Syriens größte und bedeutendste Hafenstadt. 1 Ü in Lattakia.
- 7. Tag
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Ugarit, Saladinsburg
Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Ugarit/ Ras Schamra, vor 4.000 Jahren unter den Kanaanitern bedeutendes Handelszentrum. Die Ruinen der königlichen Palastanlage, Wohnhäuser mit Familiengrüften und Privatbibliotheken versetzen uns ins 3. und 2. Jht. v. Chr. Im 14. Jh. v. Chr. wurde hier die erste Alphabetschrift erfunden. Weiter geht es ins Ansariye-Gebirge zur Burg von Saladin, die in byzantinischer Zeit und im 12. Jh. unter den Kreuzrittern große strategische Bedeutung hatte. 1188 wurde sie von Saladin erobert. 3 Ü in Aleppo.
- 8. Tag
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Aleppo
Die zweitgrößte Stadt Syriens ist ein wichtiges Handelszentrum. Aufstieg zur Zitadelle. Eine erste Schutzburg errichteten die Seleukiden, hier verehrte Kaiser Julian Apostata im 4. Jh. Chr. seine Götter, im 11. Jh. wurde die Burg unter den Hamdaniden ausgebaut. Besuch des Nationalmuseums mit Funden aus den Tells der Umgebung, aus Mari und Ugarit. Rundgang durch den größten Bazar des Vorderen Orients mit 12 km überdachten Ladenstraßen, in dem sich berühmte Kerwansereien, türkische Badehäuser und Koranschulen befinden. Besuch der GTZAusstellung, die die Erhaltungsprojekte der Altstadt dokumentiert. Spaziergang im Armenierviertel mit christlichen Kirchen und Bürgerhäusern.
- 9. Tag
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Tote Städte, Simeons-Kloster, Ain Dara
Fahrt ins nordsyrische Kalksteinmassiv, Zentrum der Oliven- und Weinproduktion, in das Gebiet der „Toten Städte“: auf einem Karstplateau Ruinen längst aufgegebener frühchristlich-byzantinischer Siedlungen mit zahlreichen Basiliken, oft architektonische Meisterwerke. Besichtigung der Klosterruine des Heiligen Simeon, wo der Heilige der Legende nach 30 Jahre seines Lebens auf einer Säule verbrachte. In byzantinischer Zeit war hier ein bedeutender Wallfahrtsort. Weiter nach Ain Dara mit Resten eines hethitischen Ishtar-Heiligtums.
- 10. Tag
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Qala´at Djaber, Rusafa, Halabiye, Deir ez-Zor
Auf einer Halbinsel im Euphratstausee liegt die im mesopotamischen Stil erbaute Burg Qala`at Djaber, die einzige aus Lehmziegeln errichtete Festung. Ein Abstecher führt uns in die Wüste nach Rusafa, dem frühbyzantinischen Pilgerzentrum Sergiopolis, mit den Ruinen der Kirche des Hl. Sergius und einer Basilika aus dem 5. Jh. Weiterfahrt am Euphrat entlang; Aufstieg zur Festung Halabiye, von Palmyras Herrscherin Zenobia angelegt, dann Verteidigungsburg der Römer gegen Osten und später auch von den Arabern als Festung genutzt. Ü in Deir ez-Zor.
- 11. Tag
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Mari, Dura Europos
In Richtung irakische Grenze geht es zur Ausgrabungsstätte des altorientalischen Stadtstaats Mari (Tell Hariri) mit Palastbauten aus der Bronzezeit: Palast des Zimri Lim, Tempel aus dem 3. Jht. v.Chr. Weiter am Euphrat entlang zur einst weltoffenen hellenistischen Handelsstadt Dura Europos: Besichtigung der Zitadelle, der Tempel der Artemis und syrischer Gottheiten, einer frühchristlichen Kapelle und einer Synagoge. Fahrt durch die syrische Stein- und Geröllwüste zur Oase Tadmor. 1 Ü in Palmyra. Bei Sonnenuntergang Blick von der Terrasse der arabischen Burg über das weite Ruinenfeld.
- 12. Tag
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Palmyra
Palmyra, einst reiche Oasenstadt der von den Römern besiegten Königin Zenobia, Stadt der tausend Säulen, hat immer noch prachtvolle monumentale Bauwerke: Bel-Tempel, Triumphbogen, Kolonnadenstraße, Theater, Agora, Nymphäum, Tetrapylon, Diokletianlager, Baal-Shamintempel. Im Tal der Gräber Grabtempel, Turmgräber und Hypogäum „Drei Brüder“. Am späten Nachmittag Fahrt nach Damaskus. 3 Ü in Damaskus.
- 13. Tag
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Damaskus, Souks
Besuch des großen orientalischen Basars (Souk al-Hamidiye), der vor allem für seine reichen Stoffe berühmt ist. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
- 14. Tag
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Baalbek (Libanon)
Fahrt über den Anti-Libanon zur libanesischen Grenze. Besichtigung der gigantischen Ruinen des hellenistisch-römischen Baalbek mit Jupiter, Venus- und Bacchustempel, Propyläen. Der Ursprung Baalbeks verliert sich in der Legende, doch gab es hier schon phönizische Kultstätten. Am Nachmittag Rückkehr nach Damaskus.
- 15. Tag
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Abreise
Transfer zum Flughafen Damaskus, Rückflug.