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kult-tr-011-07-12
Nikolausreise zum 6. Dezember
Lykien, die Heimat des Heiligen Nikolaus

Jedes Jahr Anfang Dezember empfängt die kleine Gemeinde Kale Demre, das antike Myra, Gäste
aus verschiedenen Ländern, um mit ihnen gemeinsam im Gedenken an den Heiligen Nikolaus zu
feiern. Nikolaus war im 4. Jh. Bischof von Myra und wurde schon früh einer der beliebtesten
Volksheiligen in Ost und West. Viele legendäre Erzählungen bezeugen seine menschenfreundliche
und hilfsbereite Art. Daran soll das Nikolaus-Fest erinnern, über die Grenzen der Religionen
hinweg, trotz der Kommerzialisierung und Folklorisierung des „Weihnachtsmanns“.
Eine Reise in die alten Kulturlandschaften Lykien und Pamphylien westlich und östlich von
Antalya ist auch im Winter von besonderem Reiz: fast subtropisch mild ist das Klima an der
vor rauen Nordwinden durch die grandiose Bergkette des Taurus geschützten Küste, kein
Urlaubsrummel stört die beschauliche Stille an der blauen Bucht von Kekova mit der
„Versunkenen Stadt“ unter der Meeresoberfläche. Wir erwandern die Ruinenstätten des
legendären Lykischen Städtebundes mit ihren einzigartigen Felsnekropolen und Pfeilergräbern
und besuchen bedeutende Städte der griechisch-römischen Antike.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.275,00 € |
| Einzelzimmer | 1.385,00 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge ab/bis Frankfurt
- Flughafen- und Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Transfers und sonstige Transporte
- Alle Fahrten mit dem Bus
- Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
- Vollpension (mittags als Picknick)
- Reiseleitung
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
8 – 18 Personen
Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis.
Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Hinweise
- Bei eigener Anreise 250 € Ermäßigung.
- Eintrittsgelder sind nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Wir empfehlen das umfangreiche Reisebuch
"Türkei"
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oder den spezialisierteren Band "Türkei - Lykische Küste"
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(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
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Nikolaus von Myra
Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige historisch belegte Tatsachen.
Nach verschiedenen Überlieferungen ist Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara in Lykien
geboren und zwischen 345 und 351 in Myra, dem heutigen Demre, gestorben.
Das griechische Wort „nikos” bedeutet „Sieg”, „laos” das „Volk”. „Nikolaos” meint
also „Sieger des Volkes“ und könnte einen Menschen bezeichnen, der das Böse besiegt
und dem Volk gezeigt hat, wie das Gute siegreich bleibt.
Der Kult um den Heiligen Nikolaus, Legenden und Wundergeschichten verbreiteten sich von
Byzanz aus in die slawischen Länder, über Griechenland nach Süd- und dann auch nach Mittel-
und Nordeuropa. Jede Hansestadt hat ihre Nicolaikirche. Die Volksfrömmigkeit bedachte seinen
Gedenktag mit regional unterschiedlichen Nikolausbräuchen.
Nikolaus schenkt unerkannt und heimlich, er hilft den Armen und Bedrängten, so wie er in
einer seiner Legenden drei Mädchen durch das „Einwerfen” von ererbtem Gold vor Schande bewahrt.
Der heilige Nikolaus wird zum Heiligen der Kinder, zum himmlischen Gabenbringer.
Nikolaus gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Er ist der Schutzpatron Russlands,
der Kinder und Alten, der Schiffer und Fischer, der Bauern, der Kaufleute, Bäcker, Metzger,
Brauer und Wirte, der Pilger und Reisenden, der Gefangenen, Richter und Anwälte ….
Die Niederländer importierten ihren „Sinterklaas" in die von ihnen besiedelte „neue Welt”.
Von dort kam er mit rotem Kapuzenmantel und weißem Bart als Weihnachtsmann zurück.
- 1. Tag
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Anreise
Flug nach Antalya, Transfer nach Üçağız an der Bucht von Kekova. 7 Ü in Üçağız.
- 2. Tag
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Bucht von Kekova, „Versunkene Stadt“
Bootsfahrt in der Bucht zum Dorf Kale auf einer Landzunge gegenüber der Insel Kekova,
das malerisch in das antike Simena hineingebaut und von einer mächtigen mittelalterlichen
Burg beherrscht ist. Unter der Meeresoberfläche kann man versunkene Mauern der alten Stadt
Simena und ihrer Hafenanlage sehen. Vom Burgberg aus schöner Blick über die Bucht.
- 3. Tag
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Patara, Letoon, Xanthos, Kaş
In den Sanddünen liegen die Ruinen von Patara, Triumphbogen, Theater, Apollo-Tempel, in der
Antike für sein Orakel berühmt, Tempelsarkophag, byzantinische Basilika. Patara war der Hafen
für Xanthos, Hauptstadt des Lykischen Bundes und spätere Bischofsstadt. Wanderung am Sandstrand
von Patara, Mittagsrast. Danach zum Letoon, dem zentralen Heiligtum der Lykier, das Leto, der
Mutter des Apollon und der Artemis, geweiht war.
Auf einem steil zum Fluss abfallenden Felsen liegt Xanthos, heute Weltkulturerbe. Im Ruinengelände
lykische Pfeilergräber mit dem berühmten 5 m hohen Harpyienmonument (5. Jht. v. Chr.) und dem
Tänzersarkophag. Kaş, der malerischste Hafenort der Südwestküste, ist heute ein quirliger Ferienort.
Im Schatten einer alten Platane auf der Hauptstraße steht der gut erhaltene Hyposorion-Sarkophag,
ein 4 m hohes lykisches Pfeilergrab vom Ende des 4. Jh. v. Chr.
- 4. Tag
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Myra/ Demre, Nikolausfest
Heute, am 4. Dezember, werden in Demre die Festivitäten zu Ehren des „Noel Baba“ offiziell eröffnet.
Empfang im Rathaus, Vorführungen türkischer und ausländischer Gruppen. Besuch der Nikolauskirche,
außerdem steht das antike Myra auf unserem Programm: römisches Theater mit ausdrucksvollen Friesen
von der Fassade, besonders beeindruckend die ab 400 v. Chr. errichtete lykische Meeres- und
Flussnekropole in steiler Felswand unter der Akropolis. Den Wohlstand der Bürger in vorrömischer
Zeit bezeugen die reich mit Reliefs geschmückten Gräber der Meeresnekropole.
- 5. Tag
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Arykanda, Limyra
Oberhalb der Schlucht des Aykirea-Flusses liegt malerisch auf Bergterrassen die fast unberührte
Ruinenstadt Arykanda. Wir erwandern die weitläufige Stadtanlage mit Ostnekropole, Thermen,
Gymnasium und Stadion, Agora, Odeon, Theater und Bouleuterion und Christlicher Basilika. Mittags
zu Gast im benachbarten Dorf mit typischem Dorfessen. Anschließend Fahrt zur lykisch-römischen
Ruinenstätte von Limyra zu Füßen des Berges Toçak. Hoch oben in der Felsnekropole das „Heroon“
des lykischen Dynasten Perikles.
- 6. Tag
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Nikolausfest in Demre
Heute, am 6. Dezember, reihen wir uns in die Schar der Gäste der Gemeinde Demre ein und
verbringen den Tag zusammen mit den türkischen Gastgebern. Gesprächsrunde zum Sinn des Tages,
Vorführungen verschiedener Gruppen, am Abend gemeinsames Abschiedsessen mit Programm.
- 7. Tag
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Phaselis, Olympos (Chimäre)
In einem Pinienwäldchen am Meer liegt die altlykische Stadt Phaselis. Über die breite Prachtstraße,
die einst die drei Häfen der Handelsstadt verband, wandelte im Jahr 333 v.Chr. Alexander der Große.
Bootsfahrt entlang der schönen Küste. Anschließend kleine. Wanderung im Olympos-Nationalpark über
den „Feuerberg“ mit dem Naturschauspiel der seit Tausenden von Jahren zwischen den Felsen hervortretenden
ewigen Flammen der Chimäre, des Feuer speienden mythologischen Ungeheuers, das vom mythologischen
Held Bellerophon besiegt wurde. 4 Ü in Antalya.
- 8. Tag
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Antalya, „Perle der Türkischen Riviera“
Rundgang durch die Altstadt von Antalya mit Hadrianstor, Kesik Minare, seldschukischem Yivli Minare
- Wahrzeichen der Stadt, Karatay Medrese, Murat Paşa Moschee, Konak-Turm. Im Hafenviertel sind Zeugnisse
des frühen Christentums zu sehen: von den Seldschuken zu Moscheen umgewandelte byzantinische Kirchen,
deren Baumaterial aus antiken Bauten stammte. Teepause über dem Felsenhalbrund des malerischen alten
Hafens. Besuch des Archäologischen Museums mit Funden aus ganz Lykien und Pamphylien.
- 9. Tag
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Perge, Aspendos, Side
Perge ist die am besten erhaltene Stadt des antiken Pamphylien: Stadion, Basilika, Thermen, Nymphäum,
Theater (leider z. Zeit nicht zugänglich), Prachtstraße. Durch das hellenistische Stadttor hat schon
Paulus die Stadt betreten. In Aspendos steht das besterhaltene römische Theater der Antike mit
vollständig erhaltenem Bühnengebäude. Eine Meisterleistung römischer Baukunst ist das Aquädukt.
Side, seit 3000 Jahren besiedelt, ist heute eine geschäftige Ferienhochburg im Gelände der antiken
Stadt. Das Archäologische Museum in den Thermen ist eines der schönsten der Türkei.
- 10. Tag
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Termessos, Karain-Höhlen
Aufstieg nach Termessos, das in atemberaubender Lage zwischen Felsen im Bergwald etwa 900 Meter hoch
über dem Golf von Antalya liegt. Die Ruinenstätte mit ihrer apokalyptisch wirkenden Nekropole – der
größten Kleinasiens –, zieht sich weit über ein dicht von Macchie überwachsenes bergiges Gelände.
Imposant ist das Theater über eine Schlucht gebaut. Weiter zu den schon seit dem Paläolithikum
bewohnten Karain-Höhlen; Funde im kleinem Museum.
- 11. Tag
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Rückreise
Frühmorgens Transfer nach Antalya, Rückflug.